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Me and my Macs - an infinite history Teil 1

Es war einmal ...
... so könnte auch die Geschichte von meinen Macs und mir beginnen. Ich kam nämlich zum Mac wie die Jungfrau zum Kind. Und das ging so:
Ich war gerade wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Uniprojekt geworden, da kam eines Tages der Projektleiter, stellte zwei merkwürdig aussehende Geräte auf den Tisch, grau, klein unscheinbar, mit einem Bildschirm (so nannten wir das damals), der aussah, als könnte er gerade mal die Herztöne eines Neugeborenen sichtbar machen. Dazu ein riesiges Gerät, das er Laserdrucker nannte, das war größer als alles andere zusammen und auch mausgrau. Einzige herausstechenden Merkmale waren kleine bunte angebissene Äpfelchen, die in den Gehäusen eingelassen waren.

"Da ist eine Festplatte eingebaut", sagte der Projektleiter, zeigte auf diese kleinen grauen Dinger, und erwartete, dass wir große Augen machten, "da können 200 DIN A 4 Seiten darauf gespeichert werden", und mit Nachdruck, "
zweihundert DIN A 4 Seiten!" Seine Begeisterung war grenzenlos, unsere (wir waren drei wiss. Mitarbeiter) hielt sich in Grenzen.
"Ein Bekannter von mir", erzählte der Projektleiter weiter, "war gerade in den USA und meint, dass Apple sich durchsetzen wird und das Rennen bei den PersonalComputern macht. Deshalb habe ich mich auch für Apple entschieden." Uns war das alles eh schleierhaft, wir wussten nur, dass wir ab jetzt mit diesen merkwürdigen Geräten umgehen sollten. Aber es gab einen Lichtblick: damit wir MSDOS kompatibel (damals lernte ich dieses Wort im Zusammenhang mit Computern) wären, so erklärte er das (wir verstanden nur Bahnhof) habe er auch einen Schneider PC dazu gekauft, das Ding sah nun wirklich aus wie ein PC, machte auch die richtigen Geräusche, hatte ein richtiges (weil 51/4") Diskettenlaufwerk, die Farbe war etwa wie Nougat und es war MSDOS drauf. Konnte von uns auch keiner mit umgehen, aber immerhin kannten wir Leute, die so was schon mal gesehen hatten bzw. sogar damit arbeiteten. Wir waren zufrieden!
Die Geräte wurden irgendwie im Raum verteilt. Eingeschaltet wurden sie etwa vier oder fünf Tage später.
Warum?

Fortsetzung folgt!
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