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Staatsbürgerschaft - statt Folterhaft

Dass in der Bundesrepublik Deutschland niemandem die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt werden kann hat etwas mit unserer spezifischen Vergangenheit zu tun. Kein deutscher Staatsbürger egal welcher Herkunft, Religion und politischer Ausrichtung sollte irgendeiner staatlichen Willkür ungeschützt ausgesetzt sein.
Dies, das müssen wir zur Kenntnis nehmen, war der rot-grünen Bundesregierung und ist der jetzigen schwarz-roten Koalition nicht mehr wichtig. Wenn es um die Staatsräson geht ist der einzelne Staatsbürger nicht mehr geschützt.
Die SPD muss aus ihrer Parteigeschichte heraus wissen, was es für den Einzelnen bedeuten kann keine Staatsbürgerschaft zu besitzen. Merkel und Platzeck müssten aus ihrer eigenen Geschichte wissen, wie in der DDR mit der Staatsbürgerschaft umgegangen wurde.
Es kann und darf nicht sein, dass ein deutscher Staatsbürger, mit Duldung staatlicher Stellen und Ministern und Staatsministern als Mitwisser, von einem anderen Staat verschleppt wird.
Auch der unsägliche weltweite Terrorismus adelt nicht alle Mittel.

Der Rechtsstaat und die offene demokratische Gesellschaft dürfen nicht im Namen des Anti-Terrorismus ausgehöhlt werden.

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